Verkauf über Kleinanzeigen
Verkauf über Kleinanzeigenportale
PKW; Motorräder etc
sorry if i add all
tiles total 8652
labour 5000
sink 890
shower 2405
heater 5000
3 pcs cement 750
labour 5000
fan 5000
No fan statdessen kloschüssel
vor einiger Zeit habe ich ein Motorrad zum Verkauf in die entsprechenden Portale eingestellt.Nach kurzer Zeit bekam ich eine Whatsapp Nachfrage zu Zustand, Vorbesitzer etc.
Ebay Kleinanzeigen und auch die anderen Kleinanzeigenportele sehen sich ausdrücklich als "PERSÖNLICH Kauf und Abholportal" dh die Transaktionen sollten immer persönlich vorgenommen werden. Hinfahren, bezahlen und mitnehmen. Alles andere ist Risiko Lassen sie sich nicht auf Auslandsgeschäfte, Schecks, Treuhandagenturen oder Abholer ein.
Wenn man etwas verkauft bekommt man rasch Anfragen per Whatsapp oder SMS wegen Zustand, letzter Preis etc. Überraschenderweise wird der Preis ohn Verhandlung akzeptiert und nach der Bankverbindung gefragt, da der Käufer im Ausland sitzt.
Beim Kauf sollte man bei Angeboten, die zu schön sind um wahr zu sein, vorsichtig sein. Die Angebote sind deshalb so gut um so viel Käufer wie möglich anzulocken. Hier sein Geld wieder zu bekommen ist sehr schwierig da die Beweislage recht dünn ist, alle Spuren verwischt sind oder die Täter im Ausland sind. Bei Identitätsdiebstahl bitte immer Anzeige erstatten.
Bei Anfragen z. Bsp. per Whatsapp lohnt es sich oft, Telefonnr, Name oder Nachrichtentext im Google einzugeben. Vielfach sind diese schon bekannt.
Hier gibt es einige Betrugsmaschen für Käufer/Verkäufer
- Es kann eine Überweisung von einem gehackten Konto geben. Das Geld darf man dann nicht behalten.
- Die Ware wid garnicht verschickt nach Bezahlung und der Kontakt reisst ab. Email, Perso und Paypalverbindung sind Fake.
- Die Ware soll abgeholt werden und die Überweisung wird durch durch eine gefakte Überweisung per Mail "nachgewiesen".
- Das Geld wird auf ein gefaktes Treuhandkonto der Spedition überwiesen. Mailbenachrichtigung der Spedition ist Fake da es diesen Treuhandservice meist nicht gibt.
- Bei anderen Käufen/Betrügereien sitzt der Verkäufer oft im Ausland. Ident wird durch einen gefakten Perso nachgewiesen und der Versand, der eine Zahlung bewirken soll wird durch eine gefakte Versandvestätigung des Paketdienstes "belegt"
- Bezahlung wird durch Paypal gefordert. Bei der option "Freunde und Familie" gibt es keinen Käuferschutz. Bei Problemen gibt es kein Geld zurück. Deshalb immer "Waren und Dienstleistungen" wählen. Als Verkäufer eollte man immer eine Versandbestätigung behalten. Dies braucht Paypal als Nachweis bei Problemen.
- Bei Paypal Bezahlung immer auf den Namen des Konto Inhabers und der Versandadresse achten. Nur wenn die identisch sind greuft der Paypal Käuferschutz, Das gleiche gilt für Abholung durch "Bekannte" Kann man die Übergabe nicht beweisen ist die Paypal Zahlung im Ernstfall weg. Paypal storniert die Zahlung wenn der Käufer reklamiert er habe nichts bekommen.
- Man kann mit ihren Kontodaten ein Paypal Konto eröffnen (mit Tricks) und von dort einkaufen.
- Man kann Lastschrift Abbuchungen von ihrem Konto machen. Die Banken müssen das nicht prüfen. Rückbuchung ist zwar möglich aber wer schaut schon regelmässig auf sein Konto.
- Bei der Übersendung eines Perso-Scan kann die Identität geklaut werden und mit dieser eingekauft oder ein Konto (zBsp Bank 26) eröffnet werden
- Auch sind die Verkäufer unter den verschiedensten Gründen oft im Ausland und die Bezahlung und Verkauf sollen über ein Treuhandkonto der Spedition abgewickelt werden. Hierbei werden gefakte Mails verschickt als "Beweis". Das Geld landet aber direkt bei den Betrügern und die Ware sehen sie nie.
- Bei Fahrzeugen
- Das Fahrzeug hat einen getürkten Kilometerstand. Lässt sich von einem Spezialisten/TÜV elektronisch recht einfach feststellen. Optische Überprüfung der Bedienelemente Kupplung, Bremse, Sitze, Schalthebel etc. Diese sollten der Laufleistung entsprechend verschlissen sein.
- Nach Einbrüchen in STVAs wurden mehrere Blanko KFZ Briefe und Scheine gestohlen. Bei höherwertigen Fahrzeugen immer prüfen ob es nicht unterschlagenen Leasingfahrzeuge mit neuen Papieren sind. Bei der Ummeldung gibt es sonst das böse Erwachen.
- Immer Sicherstellen das Verkäufer und Eigentümer laut Fahrzeugschein identisch sind. Wenn nicht, sollte der Verkäufer eine Vollmacht haben.
- Immer den Perso prüfen und Wohnort festhalten. Vertrag machen und Ummeldezeitpunkt festlegen. Am besten abgemeldet verkaufen. Zwangsabmelden per STVA kann man nur wenn man auch Wohnort und Vertrag hat.
- Das Fahrzeug wird durch Scheck bezahlt der hinterher platzt. Die Banken schreiben den Betrag nur "vorlaufig" gut bis die Gültigkeit sicher geprüft ist. Dies kann bei ausländischen Banken schonmal 4 Wochen dauern.
- Käufer versucht durch "verschwiegene" Schäden/Reparaturen nachträglich einen Preisnachlass zu bekommen. Immer im Vertrag festhalten "Verkauft wie gesehen/probegefahren" ohne Garantie da Privatverkauf. Alles andere muss der Käufer belegen!
- Aufpassen, das einem kein Falschgeld untergejubelt wird. am besten direkt bei der Bank einzahlen.
- Am besten nicht ins Ausland verkaufen. Wer kauft schon ein Fahrzeug ungeprüft und ohne Preisverhandlung. Das ist dubios. Zugegeben ist der Preis wegen steuerlicher Besonderheiten in manchen Ländern deutlich höher aber ungeprüft kaufen würde keiner. Keine Vorauszahlung wegen irgendwelcher Transportkosten, Versicherungen etc leisten.
- Zu Preisverhandlungen am besten jemanden als Zeugen mitnehmen. Besser auf belebten Plätzen treffen. Ehrlicherweise den Zustand so vollständig wie möglich angeben. Mängel sofern bekannt, schriftlich festhalten. Vor allem Unfallschäden. Bei weit angereisten Interessenten kein Schadensersatz oder Preisnachlass akzeptieren wenn das Fahrzeug aufgrung nicht angegebener "Fehler" nicht zusagt
- Keine Bestätigungen/Zusagen per Email machen. Es gilt: vorbeikommen, prüfen, Preisverhandlung, Vertrag, mitnehmen-
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